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Singer und Songwriter Jimmy Cornett im Interview

18.05.2016

Jimmy Cornett EIN FREIDENKER GEHT SEINEN WEG: Auf dem Bike, auf der Bühne und im Studio.

  • Jimmy Cornett on stage – wie er leibt und lebt!

CHARISMATIKER UND AUTHENTISCHER KÜNSTLER
Betritt er den Raum, zieht er jeden in seinen Bann. Seine Texte sind authentisch, der Klang eine Klasse für sich: Schon der erste Akkord ist ein raumfüllendes Erlebnis. Mal witzig, mal mit seriösem Tiefgang, immer aber exzellent on stage!

Jimmy! Erst einmal vielen Dank, dass du bei deinem engen Terminplan etwas Zeit für uns gefunden hast. Du hast einen Hamburger Dialekt. Liegen dort auch deine Wurzeln? Wo begann deine Karriere?

J. Meine Wurzeln liegen in Finnland, aufgewachsen bin ich als Adoptivkind in Minden/Westfalen. Auf der Suche nach meinen Wurzeln stellte sich heraus, dass ich väterlicherseits aus Hamburg stamme, und dann bin ich in dieser schönen Stadt auch hängengeblieben.

Meine Karriere begann in Minden mit meinem Auftritt in einer Falaffelbude bei Ali Baba. So nannten wir den Inhaber. Meine erste Gage bestand aus einem Verstärker und einer Les-Paul-Gitarre von Gibson. Weder ich noch der Inhaber des Ladens wussten zu dem Zeitpunkt, was eine Gibson eigentlich ist. Ich war halt jung und konnte nix ... aber ich hatte ne Menge Spass mit 18!

Wie ich höre, pendelst du im Moment zwischen Studio, Liveauftritten und Werbeterminen. Vielen bist du als Livemusiker bekannt, doch in den letzten Jahren warst du auch viel im Studio. Erzähl doch mal was du in den letzten Jahren so angestellt hast.

J. Live zu spielen ist der Puls des Lebens. Musik beflügelt und erniedrigt dich gleichzeitig. Das Feedback bringt dir Anerkennung oder Ignoranz. Beides in Echtzeit. Das ist wie high zu sein oder auf Entzug zu gehen. Ich bin ja schon länger unterwegs und habe diverse Projekte mitgemacht oder auch selbst angeschoben. 2010 habe ich in Kalifornien eine EP aufgenommen, um zu sehen, was ein Amerikaner mit meinen Ideen so anstellen würde. Es war eine lange Jam Session, die auch sehr lehrreich war.

Das haben dann Hubertus Branzko und ich auf unserem eigens eröffneten Label Stringkiller Records als erste Jimmy-Cornett-CD veröffentlicht. Ein eigenes Label bedeutet Freiheit in der Musik, und ich habe so viele Ideen, dass ich manchmal gar nicht mehr klar denken kann. 2011 habe ich entschieden, mir ein paar Mitstreiter zu organisieren, um an grössere Bühnen zu kommen und mein musikalisches Potenzial mal mit richtig Druck zu fahren. Ohne Grenzen oder Konventionen ... unangepasst im Line-up und Rock’n’Roll im Herzen. Menschen berühren mit Power, Emotion und Leidenschaft.

Freiheit im Kopf
ist auch Freiheit in allen Facetten
der Individualität.

So wurden die Deadmen geboren. Ab ins Studio und „Raise the Dust“ in kompletter Eigenregie gefertigt. Selbst aufgenommen und dann von mir produziert. Diverse Videos zum Album gaben dann den Zündfunken zu unserer ersten Tour. Diese hat 2013 so ziemlich alle Clubs, die wir bespielt haben, zum Brennen gebracht.

Das nächste Album soll dann Mitte diesen Jahres erscheinen. Diesmal jedoch hab ich meine Produktion in kompromisslosere Hände gegeben, als die meinen je sein werden. Studio Rausch ist unser neuer Partner in Tonangelegenheiten und hat mit Moncef einen Künstler an den Reglern, der sein Handwerk so sehr liebt wie wir das Musizieren. Unsere Single „Red Light“ erscheint dieses Frühjahr, und man darf gespannt sein, was wir noch so aus dem Hut zaubern. Ansonsten liegen derzeit noch ein paar Instrumentals an, welche ich für Biker Lifestyle komponiere. Das Material von Gerd Scheidel inspiriert mich immer wieder enorm. Good Stuff eben ...

Stellt sich die Frage, welches das spannendste Projekt für dich war. Und wie bekannt bist du eigentlich inzwischen in den USA?

J. Alle Projekte sind am Anfang ähnlich spannend. Deswegen steckt in jedem auch 100% Herzblut. Wenn man zurückschaut, denkt man sich, dass man es noch besser hätte machen können. Aber nur rein technisch und nicht emotional, und darum geht es ja. Die eigene Entwicklung zu verfolgen ist schon etwas Schönes und hält einen auch auf dem Boden der Realität.

Wie bekannt ich in den USA bin, wissen nur die Amerikaner. Ich weiss nur, dass es immer ein wenig mehr wird. Das reicht mir auch, denn ich lebe und spiele in erster Linie ja hier.

Du trittst viel auf Biker-Events auf, wie lange fährst du schon Motorrad?

J. Legal oder illegal? Legal fahre ich jetzt knapp 10 Jahre mit dem Motorrad, davor immer ohne Lappen, was die Cops mir echt übelgenommen hatten. Ich brauche Freiheit. Die kann ich beim Fahren in vollen Zügen leben. Da kommen mir auch die besten Ideen für neue Songs ... immer einen Soundtrack im Kopf, wenn ich auf der Strasse bin.

Ich habe dich in einem Video und auf Fotos mit einer Triumph gesehen, wie kam es zu der Zusammenarbeit?

J. Das habe ich dem grossartigen Uli Brée zu verdanken. Anfangs bin ich immer auf Harley-Davidson-orientierten Veranstaltungen aufgetreten. Dann brachte mich Frank Ahlers, damals noch Triumph-Mitarbeiter, zu Uli Brée, dem Erfinder der Tridays in Newchurch (Neukirchen, Austria), der mich prompt für die Veranstaltung buchte.

Danach war ich infiziert vom Lifestyle und von der Philosophie, die Triumph und seine Biker rüberbrachten. Nachdem ich dann von Uli mit dem Soundtrack für „Raise the Dust“ beauftragt wurde und wir den Clip dazu in den Pyrenäen gedreht hatten, war klar, dass ich so was fahren musste.

Wenn man viel mit dem Bike unterwegs ist, braucht man auch sichere Klamotten, und da schwörst du auf Rokker. Was verbindet dich mit der Marke?

J. Wie schon gesagt, liebe ich Menschen, die leben, was sie tun. Kai und Michael von Rokker sind ein Beispiel für wirklich leidenschaftliche Typen. Das merkt man im Style ihrer Kollektion und in ihrer Funktionalität. Qualität durch und durch. Ehrlich gemachte Klamotten, die halten, was sie versprechen und dabei auch noch sicher sind und gut aussehen. Es gefällt mir, dass ich mit einer Jeansjacke und einer lässigen Hose vom Motorrad steigen und direkt auf die Bühne gehen kann, ohne dabei auszusehen wie ein zugeschnürter Honk!


Life is Dirty ...
Praise the Dirt and Raise the Dust!


Freiheit im Kopf ist auch Freiheit in allen Facetten der Individualität. Das Bild vom Motorrad und dem Typen, der es reitet, muss doch zusammenpassen. Rokker verbindet das in Vollendung und ist da-bei auch noch sicherer und funktioneller als herkömmliche Motorradkleidung!

Das hört sich nach einem vollen Terminkalender an. Bleibt da noch genug Zeit zum Biken?

J. Das Bike ist ein Grundstein bei der Entstehung meiner Songs. Die Typen, die das Motorradfahren leben, sind Menschen, die eine eigene Vorstellung von Wertigkeiten haben. Ich bin auch einer davon und unabhängig davon WAS du fährst: wichtig ist, DASS du fährst. Also Gitarre auf den Rücken und ab zum Gig.

Dann wünschen wir dir viel Erfolg und eine unfallfreie Fahrt! Cool, dass du dir die Zeit genommen hast.

 

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